Fabio sitting in a sunlit forest with his fly rod

MEET FABIO

Fly fishing. Outdoor. Wild places.

FLY FISHING SINCE CHILDHOOD

FLY FISHING SINCE CHILDHOOD

Fliegenfischen begleitet mich, seit ich denken kann.

Mein Vater nahm mich schon als kleines Kind mit ans Wasser. Mit ungefähr vier Jahren drückte er mir zum ersten Mal eine Fliegenrute in die Hand. Seitdem hat mich diese Art zu fischen nicht mehr losgelassen. Etwa ab acht Jahren fing ich regelmässig meine eigenen Fische mit der Fliege.

Heute ist Fliegenfischen für mich viel mehr als nur das eigentliche Fischen.

MORE THAN FISHING

MORE THAN FISHING

Ein Tag am Wasser beginnt für mich oft schon am Abend davor. Am Bindetisch noch ein paar bewährte Muster binden, Material vorbereiten und überlegen, was am nächsten Tag funktionieren könnte. Schon dort bin ich komplett in dieser Welt und vergesse alles um mich herum.

Fabio cooking fish over a campfire outdoors
Fabio cooking fish over a campfire outdoors

Am Wasser selbst geht es dann mindestens genauso sehr ums Beobachten wie ums Fangen. Man läuft, sucht, liest das Wasser und entdeckt Dinge, die man sonst vielleicht übersehen würde: Köcherfliegen, die über der Oberfläche tanzen. Einen Fisch, der unter Wasser Nymphen frisst. Einen Eisvogel bei der Jagd.

Dazwischen gibt es Kaffee, Essen am Feuer, gute Gespräche und manchmal einfach Stunden draussen, ohne dass viel passieren muss.

Und irgendwann ist da vielleicht genau dieser eine Fisch, den man lange beobachtet hat. Man schafft es, ihn zu überlisten, darf ihn für einen kurzen Moment aus nächster Nähe betrachten und lässt ihn wieder schwimmen. Für mich gehört genau das alles zum Fliegenfischen.

Fabio cooking fish over a campfire outdoors
A released fish beside Fabio’s tattooed arm in clear river water

COLLECTING FISH FRIENDS

COLLECTING FISH FRIENDS

Eine meiner prägendsten Erinnerungen stammt von der Thur.

Als Kind fischte ich dort mit der Nymphe auf Alet. Die gefangenen Fische legte ich damals einfach neben mir auf einen Stein. Irgendwann fragte mich mein Vater, was ich eigentlich mit all diesen Fischen machen wolle.

Ich hatte keine richtige Antwort. Er erklärte mir, dass man nicht jeden Fisch töten müsse und dass man sich bewusst überlegen sollte, ob man einen Fisch wirklich entnehmen möchte.

“Jeder Fisch, den du wieder freilässt, ist ein Fischfreund mehr.”

Since that day, I have been collecting fish friends.

Natürlich darf auch einmal einer mit nach Hause. Für mich geht es aber darum, bewusst mit dem umzugehen, was uns unsere Gewässer geben.

WILD PLACES

WILD PLACES

Auch Reisen haben meine Sicht auf das Fliegenfischen stark geprägt.

Besonders Schweden hat mir gezeigt, wie lebendig ein Gewässer sein kann. Die enorme Biomasse, die Menge an Fischen und die weitgehend intakten Lebensräume haben mir nochmals deutlich gemacht, welchen Unterschied funktionierende Ökosysteme machen.

Gleichzeitig wird einem dadurch bewusst, wie stark viele unserer Gewässer in der Schweiz bereits unter Druck stehen.

Wer viel Zeit am Wasser verbringt, beginnt automatisch genauer hinzusehen. Man erkennt Veränderungen, bemerkt fehlende Insekten, veränderte Strukturen oder rückläufige Fischbestände. Für mich ist genau diese Sensibilisierung ein wichtiger Teil des Fliegenfischens.

Fabio guiding two fly fishers through a meadow

WHY SWISS FLY ADVENTURES

WHY SWISS FLY ADVENTURES

Mit Swiss Fly Adventures möchte ich Menschen das Fliegenfischen näherbringen oder ihnen helfen, ihre Fischerei weiterzuentwickeln.

Dabei geht es mir nicht darum, einen möglichst perfekten oder komplizierten Stil vorzugeben. Ich möchte zeigen, wie viel hinter dieser Fischerei steckt: Beobachten, verstehen, ausprobieren und mit der Zeit eine eigene Art zu fischen entwickeln.

Genauso wichtig ist mir das gemeinsame Erlebnis am Wasser.

Wer mit mir unterwegs ist, soll nicht nur etwas über das Fliegenfischen lernen, sondern einen richtig guten Tag draussen verbringen.

A LITTLE MORE ABOUT ME

A LITTLE MORE ABOUT ME

Neben dem Fliegenfischen studiere ich auf Sekundarstufe I und werde Seklehrer.

Das Vermitteln und Erklären ist deshalb auch ausserhalb des Wassers ein wichtiger Teil meines Lebens. Mein Weg dorthin führte ursprünglich über eine Ausbildung zum Polymechaniker, die Berufsmaturität und die Passerelle.

Vielleicht erklärt das auch ein Stück weit, warum ich gerne verstehen möchte, wie Dinge funktionieren, egal ob in der Technik, Natur oder beim Fliegenfischen.

FISH WITH ME

FISH WITH ME

Lust auf einen gemeinsamen Tag am Wasser?